Klinik für Gynäkologie

Schwerpunkte der Klinik sind die Behandlung von Harninkontinenz und endoskopische Operationen. In Kooperation mit dem Evangelischen Krankenhaus Oberhausen betreibt die Frauenklinik das BrustZentrum MülheimOberhausen.

Chefärztin

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Chefärztin und
Stv. Ärztliche Direktorin
Dr. med. 
Andrea Schmidt
Tel.: 0208 309-2500
Fax: 0208 309-2519
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Minimalinvasive Chirurgie – Endoskopisches Operieren

Minimalinvasive Chirurgie - Endoskopisches Operieren
Unter minimalinvasiver Chirurgie versteht man die sogenannte Schlüsselloch-Chirurgie, die meist endoskopisch durchgeführt wird. Das Endoskop ist ein mit einem Licht und einem optischen System ausgestattetes Untersuchungsgerät, mit dem die Bauch- bzw. Beckenhöhle eingesehen werden kann. Endoskopische Operationen können vaginal, laparoskopisch (mit dem Endoskop durch die Bauchdecke) und in einer Kombination beider Verfahren durchgeführt werden. Anders als bei einem Eingriff am offenen Bauch (Laparotomie) sind bei minimalinvasiven Verfahren nur wenige und kleine Einschnitte notwendig.
Diese minimal-invasiven Eingriffe belasten Sie als Patientin somit in der Regel weniger, verkürzen Ihren Aufenthalt im Krankenhaus, beschleunigen die Erholung und erzielen bessere kosmetische Ergebnisse bei:

  • Operationen an den Eierstöcken (Zysten, Tumore)
  • Entfernung des Gebärmutterkörpers unter Erhalt des Gebärmutterhalses
  • Gebärmutterentfernung
  • Operationen bösartiger Erkrankungen
  • Senkungsoperationen
  • Entfernung von Polypen und Myomen
  • Diagnostische Bauchspiegelung, diagnostische Gebärmutterspiegelung

Operationen an den Eierstöcken:
Eierstockszysten oder gutartige Tumore über ca. 4-5 cm sollten entfernt werden. Dies kann mit einer Bauchspiegelung erfolgen. Hierbei wird die Zyste aus dem Eierstock „geschält“ und über einen Bergesack aus dem Bauch gezogen. Der Eierstock bleibt erhalten.
Ist die Entfernung von Eierstöcken oder Eileiter notwendig, so werden diese schonend von den Blutgefäßen und den umgebenden Geweben gelöst und per Bergesack aus dem Bauchraum entfernt.
Bei einer Eileiterschwangerschaft wird der Eileiter über der durch die Eileiterschwangerschaft verdickten Stelle mit einer elektrischen Nadel eröffnet, das Schwangerschaftsgewebe so schonend wie möglich herausgeschält und entfernt.

Entfernung der Gebärmutter unter Erhalt des Gebärmutterhalses (LASH):
Bei dieser Operation wird per Bauchspiegelung der Gebärmutterkörper entfernt und der Gebärmutterhals belassen. Durch diese Operationsform vermeidet man einen Bauch- oder Scheidenschnitt, z. B. bei einer sehr großen Gebärmutter oder großen Myomen. Im Allgemeinen erfolgt die postoperative Erholung schneller als bei anderen Formen der Gebärmutterentfernung.

Gebärmutterentfernung:
Die Hysterektomie oder Gebärmutterentfernung kann über mehrere Wege erfolgen. Welches Verfahren genau angewendet wird ist vom individuellen Befund abhängig und wird vorher ausführlich mit der Patientin besprochen. In unserer Frauenklinik wird der Eingriff entweder durch die Scheide (vaginal), mit einer kombinierten Technik aus Bauchspiegelung und vaginalem Vorgehen (LAVH), ausschließlich über eine Bauchspiegelung (TLH) oder per Bauchschnitt durchgeführt.

Diagnostische Bauchspiegelung/Gebärmutterspiegelung:
Bei dieser in der Regel ambulant durchgeführten Operation wird lediglich mit einem Endoskop in den Bauch oder von vaginal in die Gebärmutter „geschaut“, um nach Ursachen für einen unerfüllten Kinderwunsch oder Erkrankungen zu fahnden. Eventuell können kleinere operative Therapien in Kombination mit der diagnostischen Bauchspiegelung ambulant durchgeführt werden, z. B. Lösen von Verwachsungen oder Entfernung eines Polypen aus der Gebärmutter mit einer elektrischen Schlinge.

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