Klinik für Unfall-, Wirbelsäulenchirurgie und Orthopädie

Die Klinik bietet ein breites Leistungsspektrum bei Erkrankungen und Verletzungen am Skelettsystem und dem Bewegungsapparat. Klassische orthopädische Krankheitsbilder und die Unfallversorgung bilden dabei Schwerpunkte.

Referent

Dr. med. Jörg Daufenbach
Tel.: 0208 309-4467
Fax: 0208 309-2465
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Künstliches Kniegelenk bei Arthrose –
der minimalinvasive Weg zu mehr Lebensqualität

Die Arthrose des Kniegelenks gehört zu den häufigsten Abnutzungserscheinungen der Gelenke. Wer davon betroffen ist, kann sein Knie nicht mehr schmerzfrei bewegen – die Einschränkungen im Alltag sind groß. Im Online-Vortrag am Mittwoch, 28. Oktober 2020, geht es ab 18 Uhr um eine mögliche Lösung: ein künstliches Kniegelenk.

Laufen, Treppen steigen, sich hinsetzen oder Sport treiben – für all das ist ein funktionierendes Kniegelenk wichtig. Arthrose, ein Verschleiß des Gelenkknorpels, kann dazu führen, dass diese Bewegungen nur noch unter Schmerzen oder eingeschränkt möglich sind. Arthrose kann durch Mikroverletzungen des Knorpels entstehen, durch eine mechanische Fehlbelastung wie beispielsweise X- oder O-Beine oder durch Verschleiß im Alter.

Wenn eine Behandlung mit Medikamenten und Physiotherapie keine Wirkung zeigt, kann ein künstliches Kniegelenk helfen. „In Deutschland werden jedes Jahr 150.000 künstliche Kniegelenke eingesetzt“, sagt Dr. Jörg Daufenbach. „Und die meisten Patienten sind mit dem Ergebnis zufrieden.“ Dr. Daufenbach ist Leiter des EndoProthetikZentrums im Evangelischen Krankenhaus Mülheim (EKM). Er berät und behandelt Patienten zu diesem Thema. Der Einsatz der künstlichen Gelenke erfolgt minimalinvasiv. Bei dieser Art des Eingriffs, der mit möglichst kleinen Schnitten erfolgt, wird die Muskulatur geschont. „Die Vorteile dieser Methode liegen auf der Hand: Die Patienten können sich beispielsweise früher wieder bewegen und haben weniger Schmerzen nach der Operation.“

Um auch in Zeiten der Corona-Pandemie Interessierte live und sicher zu diesem Thema informieren zu können, wählt Dr. Daufenbach einen neuen Weg: Der Vortrag wird nicht im EKM stattfinden, sondern ist nun ein Online-Vortrag. „Aber ich bin sicher, dass mein Vortrag und auch die anschließende Fragerunde auch online gut funktionieren werden“, sagt Dr. Daufenbach

Für die Teilnahme müssen Interessierte im Vorfeld die kostenfreie App „Blizz“ auf ein mobiles Endgerät, z. B. ein Handy oder Tablet, herunterladen. Die Zugangs-ID lautet m035-783-02 Der Online-Vortrag beginnt um 18 Uhr am Mittwoch, 28. Oktober 2020. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Über die App besteht auch die Möglichkeit mit dem Referenten während des Vortrags in Kontakt zu treten.

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