Integrative Multimodale Schmerztherapie
Mit der integrativen Multimodalen Schmerztherapie (MMST) bieten wir Ihnen in unserer Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie eine moderne und wissenschaftlich fundierte Behandlungsform bei chronischen Schmerzerkrankungen. Bei diesem ganzheitlichen Ansatz werden Behandlungsmethoden aus unterschiedlichen Fachbereichen kombiniert.
Gemeinsam mit Ihnen erarbeiten wir einen Therapieplan, der auf Ihre Bedürfnisse und Wünsche abgestimmt ist.
Sprechen Sie uns gerne an.
Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Vertrauen schenken und wir Ihnen helfen können.
Ihr Team der Schmerztherapie
Ihre Ansprechpersonen
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Departmentleitung Schmerztherapie
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Julia Flämig -
Chefärztin
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Prof. Dr. med. Eva Kottenberg, DEAA, MHBA
Terminvereinbarung
Zur Anmeldung für einen Ersttermin melden Sie sich bitte in unserer Schmerztherapie des MVZ Mülheim unter
Tel. 0208 309-3033.
Sie benötigen eine Überweisung von Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt.
In dem ersten Termin besprechen wir gemeinsam, ob eine ambulante Behandlung in unserer Praxis oder ein stationärer Aufenthalt im EKM in Frage kommt. Der stationäre Aufenthalt bei uns dauert in der Regel 15 Tage – danach kann eine Weiterbehandlung in unserer schmerztherapeutischen Praxis erfolgen.
Schmerztherapie als ganzheitliche Behandlung
In der integrativen Multimodalen Schmerztherapie erfolgt die Behandlung nach dem biopsychosozialen Krankheitsmodell. Das heißt, dass biologische, psychische und soziale Faktoren im Hinblick auf Krankheitsentstehung und -aufrechterhaltung miteinbezogen werden. Neben einer klassischen medikamentösen Behandlung stehen aktive Therapiemaßnahmen wie Bewegungstherapie, Entspannungsübungen und das Erlernen von Bewältigungsstrategien im Vordergrund. Wir bieten Ihnen zusätzlich naturheilkundliche Verfahren wie zum Beispiel Hydrotherapie und Phytotherapie.
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Wir behandeln Patientinnen und Patienten mit folgenden Krankheitsbildern:
- Chronische Rückenschmerzen
- Chronische Kopfschmerzerkrankungen, zum Beispiel Migräne & Spannungskopfschmerz
- Fibromyalgiesyndrom
- Rheumatische Erkrankungen
- Neurologische Erkrankungen, zum Beispiel diabetische Polyneuropathie, Morbus Parkinson/Multiple Sklerose
- Postzosterneuralgien
- Trigeminusneuralgien
- Chronische Tumorschmerzen
- Phantomschmerzen
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Ihr stationärer Aufenthalt bei uns umfasst in der Regel 15 Tage. Für diesen Zeitraum erstellen wir gemeinsam mit Ihnen einen Therapieplan, der ganzheitlich und individuell auf Sie abgestimmt ist. Je nach Art der Schmerzen umfasst die Behandlung neben muskelaufbauenden und bewegungsfördernden Maßnahmen auch naturheilkundliche Verfahren wie Akupunktur, neuraltherapeutische Verfahren, Schröpfen, Wickel, Auflagen und Phytotherapie (medikamentöse Pflanzentherapie) und schulmedizinische Behandlungen. In Gruppen- und Einzeltherapien werden außerdem Entspannungstechniken und Bewältigungsstrategien für den Alltag erlernt. Dafür arbeitet das Team der Schmerztherapie mit anderen Fachbereichen zusammen.
Medikamentöse Behandlung
Gerne beraten wir Sie zur Einnahme von Schmerzmedikamenten oder zum Austausch eines Opiats durch ein anderes (Opiatrotation). Wir bieten Ihnen auch einen „Opiaturlaub” an. Das bedeutet, dass Sie in ärztlicher Begleitung schrittweise Ihr Opiat reduzieren und gegebenenfalls absetzen. Wir besprechen gemeinsam mit Ihnen den weiteren Behandlungsprozess.
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- Linderung Ihrer Schmerzen
- Verbesserung Ihrer Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer
- Verbesserung Ihrer Lebensqualität und Alltagsteilhabe
- Verbesserung Ihrer Schlafqualität
- Erlernen von Strategien im Umgang mit Ihren Schmerzen
- Wiederaufnahme Ihrer Arbeit
Wir stellen gemeinsam mit Ihnen einen symbolischen Werkzeugkoffer mit Strategien für Ihren Alltag zusammen.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit
Unser Team der Schmerztherapie besteht aus Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen:
- Ärztinnen und Ärzten aus der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie sowie der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
- Physiotherapeutinnen und -therapeuten der Physalis
- dem Team des Psychologischen Dienstes
- den Pain Nurses (Pflegefachkräfte mit spezieller Schmerzausbildung)
- den Pflegefachkräften der Station 3 und Station 44
- den Teams der Musischen Werkstätten, Aromapflege und Ernährungsberatung
- dem Team der Pflege- und Sozialberatung