EndoProthetikZentrum

Die Klinik für Unfall-, Wirbelsäulenchirurgie und Orthopädie ist als Endoprothetik-Zentrum zertifiziert. Unter Endoprothetik versteht man den künstlichen Gelenkersatz. Bei einem künstlichen Knie- oder Hüftgelenk handelt es sich um Implantate (Endoprothesen), die dauerhaft im Körper verbleiben und das geschädigte Gelenk ganz oder teilweise ersetzen.

Leitung und Hauptoperateur

Dr. med. Jörg Daufenbach
Tel.: 0208 309-4467
Fax: 0208 309-2465
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Gonarthrose / Endoprothetik Knie

Die Gonarthrose ist eine degenerative Erkrankung des Kniegelenkes. Das Kniegelenk gehört mit zu den meist belasteten Gelenken unseres Körpers.

Ursache und Verlauf

Abhängig vom Lebensalter kommt es früher oder später zu Verschleißvorgängen. Hierbei wird die Knorpelschicht der Gelenkoberflächen abgerieben und dadurch dünner. Der unter dem Knorpel gelegene Knochen wird vermehrt mechanischer Beanspruchung ausgesetzt und reagiert mit Verdichtung und knöchernem Anbauten. Im Rahmen dieses Alterungsprozess wird das Gelenk und der Knochen verformt. Um die entstehenden Druckspitzen abfangen zu können baut der Körper vermehrt Knochenmaterial an, hierdurch wird das Gelenk deutlich plumper und unförmiger. Die eigentliche Scharnierfunktion des Gelenkes geht verloren. Diese Veränderungen führen zu deutlichen Schmerzen bei Bewegung, aber auch in Ruhe. Es kann ggf. sogar zu Achsabweichungen des Kniegelenkes kommen, so dass sog. X- oder O-Beinphänomene entstehen. 

Weitere Ursachen für den Kniegelenkverschleiß können Fehlstellungen in anderen Gelenken des Beines sowie schlecht ausgeheilte Knochenbrüche sein. 

Vorbeugung

Abnutzungserscheinungen sind ein normaler Alterungsprozess, denen man aber entgegen wirken kann. Durch regelmäßiges Radfahren oder Schwimmen kann somit die Beweglichkeit der Gelenke beibehalten werden.

Beschwerden und Symptome

Die Gonarthrose macht sich meistens durch Schmerzen im rechten Kniegelenk bemerkbar. Diese bestehen bei Kniebeugung oder –streckung und treten insgesamt unter Belastung auf, beim Laufen und Gehen, manchmal aber auch in Ruhe. Durch die zunehmende Bewegungseinschränkung kann es dann zu Beuge- oder auch Steckdefiziten im Kniegelenk kommen. Ebenso kommt es zu deutlichen Schmerzausstrahlungen bei evtl. Fehlstellung des Kniegelenkes im Sinne eines O- oder X-Beines. 

Therapie

Knieprothese:
Sind bei einer Gonarthrose die konservativen Alternativen erfolglos, ist die Implantation eines Knie-Oberflächenersatzes die Therapie der Wahl. Hierbei wird auf den Ober- bzw. Unterschenkelknochen im Bereich des Knies eine Titankrone aufgesetzt, die sich durch einen Puffer (Polyethylen) gegeneinander bewegen können. In der Regel sind diese Implantate aus Titan und hydroxylapatitbeschichtet, so dass der Knochen direkt in die Beschichtung einwachsen kann. Eine Verwendung von zusätzlichen Fremdkörpern wie Knochenzement, ist ggf. im Bereich des Unterschenkels erforderlich. Sie können direkt nach der Operation aufstehen, laufen und die Prothese mit dem ganzen Körpergewicht belasten. Alle unsere Implantate sind Markenprothesen die bereits unter jahrelanger Kontrolle ihre Beständigkeit beweisen haben. 

Rehabilitation

Die Nachbehandlung erfolgt zuerst für ca. 7 Tage in unserer Klinik. Im Anschluss besteht die Möglichkeit einer ambulanten (z. B. www.zar-muelheim.de) oder stationären Rehabilitation (z.B. www.elfenmaar-klinik.de). 

Als besondere Leistung bieten wir Ihnen die Möglichkeit an, bereits vor der Operation das Gehen an Gehstützen zu üben. Hierfür machen wir für Sie einen Termin bei unserer Physiotherapie aus, an dem Ihnen das Gehen an Gehstützen intensiv gezeigt wird. 

Qualität und Transparenz

Das Endoprothetik-Zentrum der Klinik für Unfall-, Wirbelsäulenchirurgie und Orthopädie behandelt Im Jahr mehr als 100 Fälle von Gonarthrose (Kniegelenkverschleiß) und verfügt damit über eine hohe Expertise. 

 

Termine


23.11.19: 11:00 Uhr

Infoveranstaltung für Patienten, Angehörige und Interessierte. Der Eintritt ist frei.


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