Klinik für Unfall-, Wirbelsäulenchirurgie und Orthopädie

Die Klinik bietet ein breites Leistungsspektrum bei Erkrankungen und Verletzungen am Skelettsystem und dem Bewegungsapparat. Klassische orthopädische Krankheitsbilder und die Unfallversorgung bilden dabei Schwerpunkte.

Leitung

Chefarzt
Dr. med. Ulf Kerkhoff
Tel.: 0208 309-2461
Fax: 0208 309-2465
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Kryodenervation der Facettengelenke

Oft bestehen unspezifische Rückenschmerzen die durch einen Verschleiß der
kleinen Gelenke an der Wirbelsäule (Facettengelenke) verursacht werden. Dies sind die kleinen Wirbelgelenke auf der Rückseite der Wirbelsäule bzw. auf der Rückseite des Rückenmarkskanals, die zu Schmerzausstrahlung in den Rücken und in den
oberen Anteil der Beine führen können.

Präoperativ

Präoperativ sollte eine Schnittbilddiagnostik (Computertomographie oder Kernspintomographie) der Wirbelsäule vorliegen.

Verfahren Kryodenervation:

Ziel dieses Verfahrens ist es, die durch die Nervenfasern weitergeleitete Schmerzen aus den Gelenken durch einen Kälteeffekt zu blockieren. Hierfür wird der Nerv auf etwa minus 20 °C mit einer Sonde heruntergekühlt, so dass er nicht mehr in der Lage ist die Schmerzen weiterzuleiten.

Durchführung:

Das Verfahren wird minimalinvasiv und ohne Narkose durchgeführt. In der Regel bedarf es einen zweitägigen stationären Aufenthalt. Zuerst wird durch das Anspritzen der Gelenke mit einem lokalen Schmerzmittel die Wirksamkeit des Verfahrens bewiesen. Kommt es hierdurch zu einer Schmerzausschaltung oder Schmerzlinderung wird am nächsten Tag die Kryodenervation durchgeführt.

Hierfür wird der Patient auf dem Bauch gelagert. Unter einer leichten Schmerzmedikation, so dass der Patient noch wach und ansprechbar ist, können dann im Röntgengerät die Facettengelenke dargestellt werden. Mit einer Sonde, deren Durchmesser etwa einer Bleistiftmine entspricht, werden die Nerven an den Gelenken aufgesucht und dort die Kälte von etwa minus 20 ° für 60 Sekunden appliziert.

Danach kann der Patient selbständig den Behandlungsraum zu Fuß verlassen und ist sofort beweglich und auf Stationsebene mobil. In der Regel kann der Patient am nächsten Tag lediglich mit 2 Pflastern den stationären Aufenthalt beenden. Primär sollte 2 Wochen nach dem Eingriff größere Belastungen der Lendenwirbelsäule vermieden werden.

Termine


27.03.19: 18:00 Uhr

Infoveranstaltung für Patienten, Angehörige und Interessierte. Der Eintritt ist frei.



04.09.19: 18:00 Uhr

Infoveranstaltung für Patienten, Angehörige und Interessierte. Der Eintritt ist frei.



23.11.19: 18:00 Uhr

Infoveranstaltung für Patienten, Angehörige und Interessierte. Der Eintritt ist frei.


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