Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Die moderne Radiologie ist in der heutigen Zeit in der Diagnosestellung und Behandlung von Erkrankungen nicht mehr wegzudenken. Dabei steht sie für einen stetigen Fortschritt und ein hohes Maß an Innovationen. Mit dem kompletten Spektrum neuester Untersuchungsmethoden führen wir Sie mit der richtigen Diagnose zur erfolgreichen Therapie.

Als fünfte Klinik überhaupt und als erste in NRW ist die Radiologie am Evangelischen Krankenhaus Mülheim von der Deutschen Gesellschaft für interventionelle Radiologie als Zentrum zertifiziert worden.

Röntgenuntersuchung

Um ein qualitativ hochwertiges Röntgenbild zu erhalten, wird der Patient gebeten den zu untersuchenden Abschnitt des Körpers zu entkleiden. Gleichzeitig sollten Schmuck, Uhren, Haarspangen etc. abgelegt werden, wenn diese im zu untersuchenden Areal liegen.
Um die strahlensensiblen Keimdrüsen zu schützen, erhält jeder Patient einen Strahlenschutz aus Blei, dieser wird um die Hüften gelegt und für die Dauer der Untersuchung dort belassen. Dann erst wird der zu untersuchende Körperteil zwischen Röntgenröhre und Filmplatte positioniert. Während der Röntgenuntersuchung darf sich der Patient nicht bewegen und wird teilweise sogar gebeten, den Atem für wenige Sekunden anzuhalten, denn Bewegungen jeglicher Art führen zu unscharfen Bildern. Solche Röntgenbilder können dann nicht ausgewertet werden und die Untersuchung muss unter Umständen wiederholt werden.
In der Regel reicht eine einzelne Röntgenaufnahme nicht aus, um Veränderungen sicher beurteilen zu können. Häufig benötigt der Untersucher ein zweites Bild, welches aus einer anderen Richtung (Ebene) aufgenommen wird.

Es werden folgende Röntgenuntersuchungen durchgeführt:

  • der Knochen und Gelenke
  • des Brustkorbs (Thorax)
  • des Bauchraums (Abdomen)
  • sowie Röntgenuntersuchungen mit Kontrastmittelgabe:
  • der Speiseröhre (Ösophagusbreischluck)
  • des Magens und Zwölffingerdarms (MDP)
  • des Dünndarms (Enteroklysma, Sellink)
  • des Dickdarms (Kolon Kontrasteinlauf mit Gastrografin oder Bariumsulfat)
  • der Nieren (Ausscheidungsurogramm)

darüber hinaus folgende Röntgen-Spezialuntersuchungen:

  • Fisteldarstellungen
  • Darstellungen des Rückenmarkskanals (Myelographie)
  • Darstellungen der Bandscheibenfächer (Diskographie)
  • Venendarstellungen (Phlebographie)

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