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Gerne beantworten wir Ihre Fragen. Schlagen Sie in unserem Archiv nach, welche Neuigkeiten das Evangelische Krankenhaus in den vergangenen Monaten beschäftigt haben. Oder informieren Sie sich anhand unserer gedruckten Publikationen.

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Hygiene-Spezial

Donnerstag, 9.11.2017

Nachrichten und Neuigkeiten

Thermische Desinfektion erfolgreich abgeschlossen

Die thermische Desinfektion der Häuser A, B und C sowie des Anbaus mit den Stationen 43 und 44 am Ev. Krankenhaus wurde erfolgreich abgeschlossen. Bei dieser Maßnahme zur Abtötung von Keimen werden die Wasserleitungen und Entnahmestellen mit über 70 °C heißem Wasser gespült. Nun wurden von einem Labor weitere Proben entnommen, die zurzeit ausgewertet werden. Sobald die Ergebnisse vorliegen, wird das weitere Vorgehen mit dem Gesundheitsamt abgestimmt. Bis dahin bleiben in diesen Gebäudeteilen die Wasserfilter installiert. In den Häusern D und F konnten in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt die Filter inzwischen entfernt werden, da keine Legionellengefährdung besteht.

   

Montag, 6.11.2017

Nachrichten und Neuigkeiten

Thermische Desinfektion des Trinkwassersystems in Haus A und C – Sanierung des Wassersystems geht voran

Auch in den Häusern A und C des Evangelischen Krankenhauses wird nun eine thermische Desinfektion des zentralen Trinkwassersystems durchgeführt. Vor zwei Wochen wurde diese Maßnahme im Gebäudeteil B sowie auf den Stationen 43 und 44 durchgeführt. Die thermische Desinfektion ist mit dem Gesundheitsamt abgestimmt und gehört zum Modernisierungskonzept des Hauses.

Für Patienten und Besucher bedeutet die thermische Desinfektion, dass vom 7. November abends bis zum späten Nachmittag des 8. Novembers die Warmwasserzufuhr gesperrt ist. An den Stellen, an denen eine Sperrung nicht möglich ist, werden Hinweisschilder angebracht. Das Evangelische Krankenhaus weist darauf hin, diese Warnhinweise unbedingt zu beachten und auf die Nutzung von warmem Wasser zu verzichten, da die Gefahr besteht, sich zu verbrühen. Die Versorgung der Patienten in dem Zeitraum erfolgt mit speziellen feuchten Waschhandschuhen.

Die Sterilfilter in den Häusern A, B und C, die seit dem Legionellenfund im September an allen Wasserentnahmestellen angebracht sind, bleiben während der thermischen Desinfektion installiert. Erst nach einer erneuten Probenentnahme und der Abstimmung der Ergebnisse mit dem Gesundheitsamt, wird entschieden, ob die Filter im gesamten Haus entfernt werden können.

   

Montag, 30.10.2017

Nachrichten und Neuigkeiten

Keine Legionellengefährdung in den Häusern D und F des EKM. In Haus B wurde die thermische Desinfektion bereits durchgeführt.

Die jetzt vorliegenden umfangreichen Wasseruntersuchungen zeigen, dass in den Häusern D und F keine Legionellengefährdung besteht. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt konnten daher die vorsorglich angebrachten Sterilfilter in den beiden Gebäudeteilen entfernt werden. Diese waren bereits im September installiert worden, um dem Prinzip der maximalen Sicherheit für Patienten, Besucher und Mitarbeiter zu folgen.

Die thermische Desinfektion in Haus B wurde bereits beendet. Diese wird durchgeführt, weil durch die Erhitzung des Wassers auf 70°C und die damit verbundene Spülung Keime, u. a. auch Legionellen, absterben und aus dem Leitungssystem entfernt werden. Am 8. November wird diese Maßnahme auch in Haus A und C durchgeführt. In allen diesen Gebäudeteilen bleiben die Filter so lange montiert, bis die Ergebnisse mehrerer Wasseruntersuchungsserien den nachhaltigen Erfolg dokumentieren und die Ergebnisse mit dem Gesundheitsamt besprochen wurden.

Montag, 23.10.2017

Nachrichten und Neuigkeiten

Thermische Desinfektion des Trinkwassersystems – Sanierung des Wassersystems geht voran

In Haus B, einem Teil des zehnstöckigen Zentralgebäudes, sowie auf den Stationen 43 und 44 des Evangelischen Krankenhauses wird am Mittwoch, 25. Oktober, eine thermische Desinfektion des zentralen Trinkwassersystems durchgeführt. Diese Maßnahme ist mit dem Gesundheitsamt abgestimmt und gehört zum Modernisierungskonzept des Hauses. Ein weiterer Schritt – die räumliche Trennung der Warm- und Kaltwasserleitungen – ist bereits abgeschlossen.

    

Für Patienten und Besucher bedeutet die thermische Desinfektion, dass vom 24. Oktober abends bis zum späten Nachmittag des 25. Oktobers die Warmwasserzufuhr gesperrt ist. An den Stellen, an denen eine Sperrung nicht möglich ist, werden Hinweisschilder angebracht. Das Evangelische Krankenhaus weist darauf hin, diese Warnhinweise unbedingt zu beachten und auf die Nutzung von warmem Wasser zu verzichten, da die Gefahr besteht, sich zu verbrühen. Die Versorgung der Patienten in dem Zeitraum erfolgt mit speziellen feuchten Waschhandschuhen.

    

Die Sterilfilter, die seit dem Legionellenfund im vergangenen Monat an allen Wasserentnahmestellen im gesamten Krankenhaus angebracht sind, bleiben während der thermischen Desinfektion installiert. Am 8. November wird das Evangelische Krankenhaus auch in den Häusern A und C diese Maßnahme durchführen. Erst nach einer erneuten Probenentnahme und der Abstimmung der Ergebnisse mit dem Gesundheitsamt, wird entschieden, ob die Filter im gesamten Haus entfernt werden können.

   

Freitag, 13.10.2017

Nachrichten und Neuigkeiten

Informationen zum beendeten Ausbruch und zum Stand der laufenden Modernisierungsmaßnahmen finden Sie hier.

Das Ev. Krankenhaus weist darauf hin, dass verunsicherte Patienten sich leicht Gewissheit verschaffen können, ob bei ihnen eine Legionellose vorgelegen hat. Aufschluss darüber gibt in jedem Fall der mitgegebene Arztbrief. Und: Da es sich bei Legionellose um eine meldepflichtige Erkrankung handelt, wurde den betroffenen Patienten überdies während ihres Aufenthaltes ein Fragenbogen des Gesundheitsamtes ausgehändigt beziehungsweise der Fragebogen gemeinsam mit ihnen ausgefüllt. Im Umkehrschluss sind das wichtige Informationen für Patienten, erklärt eine Sprecherin des Hauses. Wer diese Diagnose nicht im Arztbrief vermerkt und keinen Fragebogen zu Gesicht bekommen hat, gehört auch nicht zum Ausbruchs-Geschehen. 

Zudem wurden alle Patienten mit auffälligen Symptomen untersucht und auf Legionellose getestet.

   

Freitag, 06.10.2017

„Korrekt und effektiv" Sachstandsbericht des Gesundheitsamtes:

Die Stadtverwaltung hat am 5.10. zum beendeten Legionellen-Ausbruch Stellung bezogen und die ergriffenen Maßnahmen bewertet.

 

 

Weil die Inhalte dieses Sachstandsberichts in den lokalen Tageszeitungen und ihren Online-Portalen nur sinnentstellend verkürzt wiedergegeben worden sind, veröffentlichen wir den Bericht hier mit dem Einverständnis der Stadtverwaltung in voller Länge, damit Sie, sehr geehrte Patienten und Besucher, sich selbst ein Bild machen können.

Weiter unten finden Sie überdies aktualisierte Informationen zum Geschehen selbst.

 

Sachstand zum Ausbruch von Legionellosen im Evangelischen Krankenhaus Mülheim

Das Evangelische Krankenhaus hat die Auffälligkeiten im Sinne eines Legionellose-Ausbruchs am Montag den 04.09.17 festgestellt und das Gesundheitsamt informiert.

Ab diesem Zeitpunkt war das Gesundheitsamt in die Infektionsquellenermittlung und die Bekämpfung der Weiterverbreitung einbezogen.

Seitens des Krankenhauses wurden folgende mögliche Infektionsquellen identifiziert:

  • Kühlanlage auf dem Dach des Gebäudes
  • Trinkwasserleitungen

Folgende Erstmaßnahmen wurden seitens des Krankenhauses vorsichtshalber ergriffen:

 

  • Es wurden alle Wasserentnahmestellen nachgerüstet: Duschfilter im gesamten Krankenhaus, endständige Wasserhahnfilter im Haus B in patientenrelevanten Bereichen.
  • Die auf dem Gebäudedach installierte Kühlanlage wurde am 05.09.17 stillgelegt und teilweise demontiert.

Diese Maßnahmen erfolgten in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt mit dem Ziel, dass auf diese Weise eine weitere Gefährdung von Patienten, Personal und Besuchern ausgeschlossen ist.

Am 05.09.17 erfolgte eine Mitteilung an das Landeszentrum für Gesundheit (LZG, für Infektionsschutz zuständige Landesbehörde).

Aufgrund der Möglichkeit einer Verbreitung der Keime über die Kühlanlage auf dem Dach wurden das Umweltamt der Stadt (Untere Immissionsschutzbehörde) und das LANUV als zuständige Landesbehörde einbezogen.

In der Folgezeit wurden Umweltproben am Trinkwassernetz am und an der stillgelegten Verdunstungsanlage genommen und zur Analyse an das Labor von Prof. Exner vom Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit der Universität Bonn bzw. das LANUV übergeben.

Das Amt für Umweltschutz (UIB) hat das nähere Umfeld des Krankenhauses auf weitere mögliche Emittenten untersucht. Im Umkreis von 300 m um das Krankenhaus wurden keine offenen Rückkühlanlagen festgestellt.

Die Analyse des Übertragungsweges von der Verdunstungsanlage über die Außenluft am Krankenhaus wurde nach Diskussion der Hygienebeauftragten des Krankenhauses mit dem Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit der Universität Bonn und dem Hersteller auf Grund der technischen Gegebenheiten als nicht wahrscheinliche Ausbreitungsmöglichkeit erachtet.

Notwendige Maßnahmen zur endgültigen Gefahrenabwehr sind daher auf die Trinkwasseranlage im Krankenhaus zu richten. Die thermische Desinfektion des Warmwassersystems wurde durch das Gesundheitsamt angeordnet.

Am 04.10.17 fand im Krankenhaus eine Besprechung der Maßnahmenplanung zu weiteren baulichen Erfordernissen an der Trinkwasserinstallation statt.

Insgesamt sind im zeitlichen Zusammenhang 18 Personen an Legionellen-Pneumonie erkrankt. Hiervon sind wahrscheinlich 16 Patienten einer ursächlichen Infektion im Krankenhaus zuzuordnen. Die betroffen Personen waren Patienten verschiedener Stationen oder des ambulanten Bereichs.

Bis zum 14.09.17 waren 4 erkrankte Personen verstorben. Die Todesursache ist noch nicht abschließend ermittelt.

Prophylaktisch wurden insgesamt 65 Patientinnen und Patienten aus dem Gebäude B des Krankenhauses mittels Schnelltest im Urin (Antigennachweis) auf Legionellen untersucht.

Laut Herrn Prof. Exner (Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit der Universität Bonn) ist die Inkubationszeit seit der Umsetzung der Maßnahmen inzwischen verstrichen, so dass weitere Erkrankungen über diese Pfade nicht mehr verursacht werden können.

Der Verlauf hat somit bestätigt, dass die gleich zu Beginn des Ausbruchs getroffenen Maßnahmen zur Beendigung des Ausbruchs korrekt und effektiv waren. Damit war eine Gefahr für die Bevölkerung bereits am 05.09.17 gebannt.

Aufgabe des Gesundheitsamtes ist unter anderem die Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten und die Hygieneüberwachung der Krankenhäuser. Das Gesundheitsamt war im vorliegenden Fall von Anfang an zuständig und aktiv eingebunden und ist auch der Pflicht nachgekommen die zuständige Landesbehörde (LZG) zu informieren. Das Amt hat seine Pflichten auch in der Vergangenheit immer wahrgenommen.

Der Fokus der Aufgaben des Gesundheitsamtes liegt klar in der Überwachung. Seitens des Gesundheitsamtes als Aufsichtsbehörde können keine Informationen über Dritte veröffentlicht werden, die nicht der Sicherheit der Bevölkerung (Bekämpfung der Weiterverbreitung einer Infektionskrankheit) dienen. Die Gefahr der Weiterverbreitung von Legionellosen durch den Krankenhausausbruch war wie oben dargestellt bereits am 05.09.17 gebannt.

Das Evangelische Krankenhaus ist den gesetzlichen Pflichten zur Kontrolle des hausinternen Wasserversorgungssystems nachgekommen und hat dem Gesundheitsamt jährlich die Untersuchungsergebnisse vorgelegt.

Die Werte waren bis auf Ausnahmen unauffällig. Überschreitungen der Maßnahmenwerte waren durch unregelmäßige Nutzung der Zimmer begründet. Die Leitungen wurden thermisch desinfiziert und waren danach wieder unauffällig. Da die Werte weitestgehend unauffällig waren, war eine umfassende Sanierung nicht nötig.

Dem Gesundheitsamt sind keine grundlegenden Mängel im Rohrleitungssystem des Krankenhauses bekannt.

 

In eigener Sache: Presseinformation des Krankenhauses vom 2. Oktober 2017»

 

Tatsächlich haben sich im Ev. Krankenhaus Mülheim Anfang September Fälle von Legionellen-Pneumonie gehäuft. Das sofort einberufene Ausbruchsmanagement hat bereits am 4. und 5. September alle Schutzmaßnahmen ergriffen. So wurden beispielsweise alle Duschen und Wasserhähne mit Steri-Filtern versehen und das Rückkühlwerk abgeschaltet. Dadurch bestand frühzeitig keine Gefahr für die Bevölkerung, wie das zuständige Gesundheitsamt Mülheim bestätigte. 

Der Ausbruch an sich ist aus Sicht des Krankenhauses und des Gesundheitsamtes als beendet anzusehen. 18 Patienten wurden von uns positiv getestet, die meisten konnten geheilt entlassen werden. Einige wenige sind noch in Behandlung, auch wegen anderer Erkrankungen. Im Zeitraum des Ausbruchs sind vier Personen verstorben, die unter anderem eine Legionellen-Pneumonie hatten. 

Das Krankenhaus hat einen Stufenplan erarbeitet, der auf den erfolgten Sicherungsmaßnahmen, einer aufwändigen Desinfektion und baulichen Eingriffen beruht. Über Details wird das Haus sukzessiv informieren. An einer Diskussion über die Ausbruchsquelle beteiligt sich das Krankenhaus nicht. Diesbezügliche Meldungen, die das nahelegen, entbehren jeder Grundlage. Was wir sagen können, ist, dass es seit den Schutzmaßnahmen keine Neuinfektionen gegeben hat.  


Termine


25.11.2017: 11:00 Uhr

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.



12.12.2017: 18:00 Uhr

In vertrauensvoller Runde können Frauen, die von einer bösartigen gynäkologischen Erkrankung betroffen sind, Erfahrungen austauschen.


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Service und Wahlleistung
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