Kleine Bühne

„Aufhören wenn´s am schönsten ist“

Die Kleine Bühne verabschiedete sich nach erfolgreichen zwölf Jahren mit der letzten Aufführung des 18. Bühnenprogramms ,,Alles Theater – Spaß und Spötter". Im Großen Kasino wurden zum letzten Mal Texte von Loriot, Kästner und Co. durch geschickte Pointen und Klänge auf der Bühne inszeniert. Die Kleine Bühne, ein Ensemble mit Artistengepäck auf kabarettistischer Wanderschaft, perfektionierte ihre Kleinkunst auf 40 Bühnen mit 250 Auftritten und ist aus Mülheims Kulturlandschaft kaum wegzudenken. Unter dem Leitmotiv „Theater unter dem sozialem Dach“ besuchte die Kleine Bühne Krankenhäuser, Altenheime und Gemeindezentren und erreichte gleichermaßen gesunde und kranke Menschen mit Mal heiterem und Mal ernstem Szenen-, Pantomimen- und Musiktheater.

Besonderen Wert legte Volkmar Spira, Gründer und Regisseur der Kleinen Bühne sowie ehemaliger Stiftungsdirekttor des EKM, in seiner 50-jährigen Theatergeschichte auf das „umspielte schöne Wort“. Zu den genutzten Gestaltungselementen des Ensembles gehörten der Tempowechsel, besondere Entwicklung der Ausdrucksmelodie, Einbezug vom Sprachrhythmus, verschiedene Varianten wie Verschleppen oder Verstolpern des Wortes durch inszenierte Pausen und Pointen sowie das spielerische Ausformen verschiedener Rollen in Dichtung und Prosa.

Der finale Vorhang fiel im Großen Kasino, dem Schoß der Kulturarbeit des Evangelischen Krankenhauses Mülheim, den auch die Große Bühne und die Musischen Werkstätten ihr Zuhause nennen, im Kreise von Freunden, Wohltätern und Weggefährten.

Alles Theater ...

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